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 Between books and the dust of past days.

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Flóka Svás Tolkien

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BeitragThema: Between books and the dust of past days.    Fr Aug 07, 2015 12:35 pm

Es war still in der Bücherei. Dann und wann hörte man das leise rascheln beim Umblättern oder das leise schleifende Geräusch beim zurückstellen der Bücher.

Nichts schien die Stille wirklich zu stören. Nicht einmal der Regen welcher leise gegen die alten Fenster trommelte.
Hier und da sah man junge Leute an Tischen sitzen und für irgendwelche Klausuren lernen. Hier waren mehr ältere Leute als jüngere sitzen. Wer ging heute auch freiwillig in einer Bücherei? Niemand, außer es gab keinen anderen Ausweg.

Zwischen den Regalen streifte eine jüngere Frau umher. Sie hatte schwarze, lange Haare welche sie zu einem Zopf geflochten hatte. Ab und zu hob sie eine Hand und strich sich eine widerspenstige Strähne hinters Ohr. Dabei balancierte sie einen immer kleiner werdenden Bücherstapel in ihren Händen. Ihre blaugrünen Augen waren auf die Bücher gerichtet. Dann und wann sah sie auf um die Bücher an ihren ursprünglichen Ort zurück zusortieren.
Immer wenn sie ein Buch zurück gestellt hatte strich sie den Titel des jeweiligen Buches auf einer Liste mit einem Kugelschreiber durch. Viele blaue Tintenflecken zierten bereits ihre helle Haut. Auch der Lapislazuliring an ihrem Finger sah schon reichlich mitgenommen aus, da sie immer an den Regalen entlang kratzte.
Der Name der jungen Frau war Flóka Svàs Tolkien. Ihre nordisch klingenden Namen hatte sie von ihrer Mutter Audrey Svás Jean Tolkien, diese kam ursprünglich aus Island. Ihr Vater Leonardo Nicolas Tolkien hatte sie mit nach England genommen. Aber das musste ihr Vorgesetzter ja nicht wissen. Genauso wenig wie die Tatsache das Flóka eigentlich nicht mehr leben durfte. Das ihr Geburtsdatum in den Akten gefälscht war, brauchte Niemand zu wissen.

Flóka ging einfach ihrer Arbeit nach und versuchte dabei das pulsierende Geräusch von Blut und das schlagen der Herzen zu ignorieren. Ebenso die vielen Gerüche welche die Bücherei erfüllten.
Es war schwer für sie.
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Jasper Hale

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BeitragThema: Re: Between books and the dust of past days.    Fr Aug 07, 2015 9:45 pm

Die Schule war heute wie sie jeden Tag war. Man lernte nichts Neues mehr, wenn man all die ganzen Jahre schon die Schulbank gedrückt hatte, aber ich bin Carlisle sehr dankbar dafür, dass er uns so ein Leben ermöglicht hat. Es war nicht selbstverständlich. Immerhin sind Alice und ich dazu gestoßen und waren nicht von Anfang an Teil der Familie. Hin und Wieder verziehe ich mich hier in die Bibliothek und durchstöbere die Welt der Bücher. Wenn man liest bildet man sich oder ruft alte Erinnerungen wieder ins Gedächtnis zurück. Jede Woche komme ich mindestens 1 mal hier her und sitze an dem Tisch, an welchem ich heute auch wieder sitze. Derzeit fasziniert mich ein Buch über den texanischen Bürgerkrieg und dessen Auswirkung. Eigentlich bräuchte ich es auch nicht zu lesen, da ich ja bestens über diese Zeit bescheid wusste, aber irgendwie zog einen die Vergangenheit immer wieder zurück zu sich. Etwas gedankenversunken musste ich schon wirken. Immerhin blätterte ich kaum um. Ich dachte zurück an die Zeit von Maria. Schon so oft habe ich mir Gedanken zu ihr gemacht. War das ein schlechtes Zeichen?
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Flóka Svás Tolkien

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BeitragThema: Re: Between books and the dust of past days.    Sa Aug 08, 2015 11:30 am

Flóka hörte wie die schwere Tür der Bücherei geöffnet wurde. Sie murmelte ein leises:"Guten Tag." Bevor sie sich wieder mit den Büchern beschäftigte. Ihr Stapel war nun deutlich geschrumpft so ging sie zu einem kleinen Regal, wo andere Bücher standen, die zurück sortiert werden mussten. Die Schwarzhaarige griff nach den Büchern als ihr ein Duft in die Nase stieg, er war nicht menschlich. Sie schüttelte leicht den Kopf, bestimmt hatte sie es sich nur eingebildet. Und doch blickte sie von den Büchern auf und sah sich im Raum um. Bald hatte sie die Quelle gefunden. Ein blonder junger Mann war es. Er saß an einem der Tische, er kam ihr bekannt vor. Schon oft hatte sie ihn hier gesehen doch nie wirklich beachtet. Meist waren es auch nur kurze Momente gewesen. Nun war alles anders. Heute war nicht viel los und sie konnte sich in aller Ruhe mit literarischen Schätzen befassen.
Die wenigen Bücher waren schnell wieder an Ort und Stelle gestellt.

Nun konnte sie sich endlich den Übersetzungen widmen. Sie hatte einen beachtlichen Stapel an Büchern beiseite gelegt welche von Fehlern nur so strotzten. Es drehte sich ihr Magen dabei um, wenn sie an die Laienhaften Korrekturen der Besucher dachte, welche mit Bleistift an den Rand der Papiere gekritzelt worden waren.
Seufzend setzte sie sich an einen freien Tisch welcher nicht allzu weit entfernt von dem des Blonden war. So gleich schlug sie das erste Buch auf und begann damit die Fehler zu korrigieren, natürlich schrieb sie in gotischen Buchstaben.

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Jasper Hale

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BeitragThema: Re: Between books and the dust of past days.    So Aug 23, 2015 8:59 pm

Maria war eine Person, eher gesagt eine Vampirin, die ich auf der einen Seite hasste. Dafür was sie alles getan hat und für die ganzen Menschen die Neugeborene wurden um für ihre Zwecke missbraucht zu werden. So viele Personen hätten gerettet werden können, aber ich war ihr verfallen. Beinahe besessen war ich nach ihr und ich liebte sie so sehr. Ja wirklich so abgöttisch, dass es mir äußerst schwer fiel mich von ihr zu lösen. Dank der Hilfe von Peter und Charlotte gelang es mir zu fliehen und mein altes Leben hinter mir zu lassen, aber es war schwer. Sehr schwer. Ich litt unter starken Depressionen und selbst das jagen fiel mir schwer. Meine Gabe der Gefühlsmanipulation war auch gleichzeitig mein Fluch. Schon oft hatte ich versucht sie abzuschalten, aber es wollte mir nicht gelingen. Erst als ich Alice traf, verbesserte sich mein Leben schlagartig und ich war froh, ihr begegnet zu sein. Sie holte mich aus dem Loch und verhalf mir zu einem neuen Leben, einem besseren an ihrer Seite. Nach einer Weile kam in zur Realität zurück und spürte die Anwesenheit von ein paar Menschen nicht weiter wild, aber ein Geruch faszinierte mich. Es war keiner den ein Sterblicher haben konnte, so blieb nur noch der eines Vampir. Ich folgte diesem und meine Augen lagen dann an der Bibliothekarin. War ich ihr schon ein einmal begegnet? " Entschuldigung? Ich hätte eine Frage!" rief ich ihr zu, blieb aber am Tisch sitzen. Wollten wir doch mal sehen, ob mich mein Geruchssinn trübte oder nicht.
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Flóka Svás Tolkien

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BeitragThema: Re: Between books and the dust of past days.    So Aug 23, 2015 11:26 pm

Flóka blendete während ihrer Arbeit ihre Umgebung aus. Zwar mischten sich immer die Gerüche der Menschen ein, das schlagen der Herzen, das Pulsieren von Blut das sich seinen Weg durch die Venen bahnte.

Die Vampirin konzentrierte sich darauf jeden Fehler zu korrigieren. Ab und zu murmelte sie leise Worte vor sich hin. Erst als Jemand sie ansprach tauchte sie langsam aus ihrer Gedankenwelt auf. "Ja,wie kann ich Ihnen behilflich sein?",sprach sie und löste nur widerwillig ihren Blick von den dichtbeschriebenen Papieren. Ihre blaugrünen Augen sahen ihr Gegenüber an. Flóka hatte ein leichtes Lächeln aufgesetzt. Es erreichte sogar ihre Augen. Die Maske war perfekt. So wie jeden Tag, welchen sie hier zwischen den Büchern verbrachte. Ihre Stimme war einwenig tiefer als man es von Frauen normalerweise gewöhnt war. Aber so war es nun einmal. Die junge Tolkien schraubte den Ebenholzfüllfederhalter wieder zu und legte ihn in ein Holzkästchen. Danach verschränkte sie ihre mit Tintenflecken übersähten Finger ineinander.
Was wollte der blonde junge Mann von ihr?,fragte sich die Schwarzhaarige im Stillen.

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Jasper Hale

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BeitragThema: Re: Between books and the dust of past days.    Sa Sep 24, 2016 8:57 pm

Einen Moment lang beobachtete ich die Frau mir gegenüber. Sie schien in Gedanken zu sein und es störte mich sehr, dass ich sie daraus entriss. Nun dachte ich wieder an Maria zurück und auch an Alice. So viel war geschehen in all den Jahren und langsam fragte ich mich ob ich die Vergangenheit jemals ruhen lassen könnte? Dann müsste ich aber wirklich alles vergessen. Maria, Peter und Charlotte und natürlich Alice. Die Liebe meines Lebens. Schon oft habe ich mir die Frage gestellt wie meine Zukunft wohl ausgesehen hätte, wenn es mir damals nicht gelungen wäre mich von Maria zu lösen. Wäre ich dann immer noch bei ihr und würde ihr zu willen sein? So unsterblich in meiner Liebe zu ihr gefangen dass ich meine Fehler nicht erkennen? Hätte ich jemals Alice getroffen oder gar die Cullens? All diese Fragen suchten mich in letzter Zeit immer verstärkter heim und jetzt verdrängte ich die Gedanken schnell um mich ausführlich mit meinem Gegenüber beschäftigen zu können. "Verzeihen sie wenn ich sie unterbrochen habe. Ich wollte sie fragen ob sie  noch mehr Bücher über den Krieg der Konförderation besitzen und ob man dort einen Einblick gewehrt? Ich interessiere mich sehr für das Thema!" erklärte ich ihr dann und sog ihren Geruch förmlich in mich auf. Ganz eindeutig war sie ein Vampir und mein Geruchssinn hat mich nicht im Stich gelassen.
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Flóka Svás Tolkien

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BeitragThema: Re: Between books and the dust of past days.    Sa Okt 08, 2016 7:55 pm

Als der junge Mann sein Anliegen nach einpaar Sekunden des Schweigens vortrug, nickte sie leicht. "Ja, hab ich.",gab sie im freundlichen Ton zurück und schob den Stuhl auf welchem sie saß zurück, um sich zu erheben. Flóka strich sich eine Haarsträhne hinter ihr linkes Ohr, an dem ein ein umgedrehtes Kreuz in Form eines Ohrrings baumelte. Als ihre zarten Finger ihn streiften schaukelte der Ohrschmuck leicht hin und her. "Folgen Sie mir." Mit diesen Worten bahnte sich die Bibliothekarin einen Weg durch die vielen Regale und kam nach einigen Minuten vor einem der Regale stehen. "Hier haben Sie ein ganzes Regal zur Verfügung." Die Schwarzhaarige deutete bei ihren Worten auf eine Regalzeile. Mehr hatte diese Bibliothek darüber nicht zu bieten. Unbewusst kamen in ihr Erinnerungen hoch als sie die Titel auf den Rücken der Bücher las. Bei einem Buch blieb ihr Blick hängen: England, 17. bis 19..Jahrhundert. So gleich kamen in ihr eine Anzahl von Erinnerungen hoch. Sie griff nach dem Buch und schlug es auf, es war schon recht vergilbt. Vorsichtig blätterte sie in dem kleinen Buch bis sie den vollständigen Titel gefunden hatte. Es war eine Dokumentation über die Garde der Königin. Sie blätterte weiter und entdeckte eine Liste der ehemaligen Offiziere, Captains, Leutnants und Soldaten. Bei einem Namen stockte ihr der Atem. Tolkien, Leonard Nicolas geboren am 4. Mai.1750 ⎢Soldat der königlichen Garde⎢gestorben 4.August. 1805, bei einer Schießerei. ⎢hinterließ eine Tochter Mehr war nicht mehr zu lesen. Flóka hatte große Mühe sich unter Kontrolle zu behalten. Sie schlug das Buch wieder zu und stellte es wieder zurück. Sie nickte dem Vampir noch einmal zu und verschwand wieder zwischen den Regalen. Ihre Augen brannten, etwas kratze in ihrer Kehle. Flóka kam an ihrem Arbeitstisch vorbei und sammelte ihre Unterlagen ein. Mit diesen eilte sie zu einer Tür welche die Aufschrift "Büro" trug. Es war ihr kleines Arbeitszimmer. Kaum hatte sie die Tür hinter sich verschlossen und die Bücher und Zettel auf dem kleinen Schreibtisch platziert. Brach die Isländerin zusammen. Unaufhaltsam rollten die Tränen über ihre Wangen. Sie glitt an der Tür hinunter und schlang die Arme um die Knie. Ihr ganzer Körper bebte.

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